Meldungen / Frauenkirche als Schachaufgabe

dana - 31.07.2008


Lösen von Schachproblem angesichts der Frauenkirche

Die Weltelite der Schachspieler trifft sich vom 12. bis 25. November 2008 in Dresden zur diesjährigen Schacholympiade. Die Zahl der Aktivitäten, welche sich im Vorfeld der Olympiade diesem sportlichen Großereignis widmen, nimmt ständig zu.

Eines dieser Projekte verbindet unter der Bezeichnung „Schachaufgabe an der Frauenkirche“ die zeitnahe Kunst des Schachspiels mit der steingewordenen Kunst der barocken Frauenkirche. Mit der Einbindung und gleichzeitigen Unterstützung behinderter Schachspieler überschreitet es die durch die offiziellen Vorbereitungen vorgegebenen Grenzen erheblich. Das Ursprungsprojekt aus dem vergangenen Jahr sah vor, dass sich vor der Frauenkirche ein riesiger Teppich mit einem Schachbrett ausbreiten sollte. Überdimensionale Figuren, welche einen historischen Bezug zu Dresden haben, sollten werbewirksam eine Schachaufgabe darstellen. Leider ließ sich diese aus Anlass der Schacholympiade entstandene Idee nicht realisieren.

Die durch dieses Projekt ausgelöste Begeisterung und auch Enttäuschung über das scheinbare Scheitern war uns Anlass, dass wir (Tel.: 0351 320 5 321) nun mit einem an die Ursprungsidee angelehnten Projekt unter www.schach-in-dresden.de in das Internet gegangen sind. Dabei nutzen wir die unterschiedlichsten Möglichkeiten, den Gästen unserer Webseiten mit optischen und akustischen Effekten Schachaufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades anzubieten. Zusätzlich gibt es die Chance, an einem Lösungswettbewerb teilzunehmen. Als besonders attraktiv kann eine extra für dieses Projekt komponierte Aufgabe angesehen werden, welche mit ihren symmetrisch angeordneten Figuren die stilisierte Kuppel der Dresdner Frauenkirche darstellt.

Leider sind wir noch immer auf der Suche nach Sponsoren sowohl für den Lösungswettbewerb als auch für eine Benefiz-Live-Partie zwischen behinderten Spielern und einem Schachverein. Wir arbeiten mit viel Freude an der Realisierung der zum Teil recht schwierigen Probleme, sind aber nun als Privatpersonen an die Grenzen unserer finanziellen Möglichkeiten gestoßen. Damit ist leider auch die Unterstützung für die 6. Offene Sächsische Schachmeisterschaft der Behinderten 2009 im Januar des kommenden Jahres durch einen bisher einmaligen Wettbewerb gefährdet. Neben Rollstuhlfahrern werden u.a. auch Gehörlose und selbst Blinde an dieser Meisterschaft teilnehmen. Die Begeisterung für unseren Schachsport macht vieles möglich!

Quelle: openPR
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