700 Jahre Loschwitz - wir sagen danke!

Dana -
v.l. Andreas Wippler, Matz GriebelFoto: Sabine Mutschke
v.l. Andreas Wippler, Matz Griebel
Foto: Sabine Mutschke

Loschwitz wurde am 24. Juni 1315 erstmals urkundlich erwähnt und wird in diesem Jahr mindestens 700 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat die Bäckerei Wippler eine Dankeschön-Aktion gestartet. Bis Oktober besucht Bäckermeister Andreas Wippler jede Woche mit einem leckeren Jubiläumsbackwerk einen Loschwitzer, der den Stadtteil mit geprägt hat. Dabei wird er von Dresden Fernsehen begleitet, das den Überraschungsmoment mit der Kamera einfängt und den Zuschauern auch ein Stück Stadtteilgeschichte erzählt. Auch Matz Griebel ahnt im Vorfeld nichts, er meinte, mit einer Journalistin zum Thema „700 Jahre Loschwitz“ verabredet zu sein. Umso schöner war die Überraschung.

Dresden Fernsehen und Bäckerei Wippler überraschen Loschwitzer Persönlichkeiten

Vier Folgen sind bisher entstanden und gesendet worden. Sie sind nach wie vor auf der Webseite von Dresden Fernsehen www.dresden-fernsehen.de und auf Youtube zu finden. Zum Auftakt führte Bäckermeister Andreas Wippler die Zuschauer in sein Kaffee am Körnerplatz, das in diesen Tagen renoviert wird und am 20. Juli in neuem Outfit öffnet. Sein Vater, Bäckermeister Michael Wippler, stellte für die Zuschauer zwei seiner Loschwitzer Lieblingsplätze vor: das im Volksmund als "Senfbüchse" bekannte Joseph-Hermann-Denkmal und die George Bähr - Kirche.

Beim nächsten Dreh besuchte Andreas Wippler kurz vor dem Elbhangfest den ersten Überraschungskandidaten - Vereinsvorsitzenden Volker Wenzel. Auch der langjährige Pächter des Traditionsrestaurants Luisenhof Armin Schumann bekam schon einen Überraschungsbesuch. „Unsere Familie ist hier am Elbhang fest verwurzelt und seit 19 Jahren mit dem Stadtteil Loschwitz verbunden“, begründet Bäckermeister Michael Wippler die Aktion. „Damals übernahmen wir das heutige Kaffee Wippler am Körnerplatz. Viele engagierte Bürger haben Loschwitz geprägt, und ihnen möchten wir einfach mal danke sagen.“

Ihren Abschluss findet die Dankeschön-Aktion mit der Loschwitzer Kneipennacht am 2. Oktober. Dann wird das Kaffee Wippler wie viele andere Geschäfte in Loschwitz länger öffnen und mit einem Musiker für gute Unterhaltung sorgen.

Weitere Vorschläge werden gesucht

Die Dresdner sind nun aufgerufen, weitere Bürger vorzuschlagen, die ebenso ein Überraschungs-Dankeschön verdient haben. Wer hat dazu beigetragen, dass Loschwitz heute das ist, was es ist? Wer setzt sich ein für ein positives Lebensgefühl, für den Erhalt oder die Bekanntheit des Stadtteils? Vorschläge nimmt Dresdner Fernsehen gern entgehen unter loschwitz@dresden-fernsehen.de .Wichtig : Es handelt sich um echte Überraschungen - die betreffenden Personen dürfen vorher nicht eingeweiht werden!

Hintergrund

Die Dresdner Bäckerfamilie Wippler hat eine 105jährige Tradition und betreibt sechs Verkaufsstellen im Osten Dresdens. Die Geschichte des Familienunternehmens begann 1910 in Striesen und setzte sich 1919 in Hosterwitz fort. Seit 1996 gibt es Wipplers Backwaren auch in Loschwitz. Damals unterschrieb Michael Wippler den Pachtvertrag für das damalige „Kaffee Winkler“ am Körnerplatz. Das traditionsreiche Haus war früher Königlich-Sächsischer Hoflieferant. Im Jahr 2007 wurde das Kaffee Wippler um die Fläche des Nachbargeschäftes vergrößert und bekam dabei eine neue Einrichtung. Heute wird das Kaffee mit Backwaren aus der modernen „Backwirtschaft“ der Familie Wippler in Pillnitz versorgt. Die Geschäfte führt inzwischen ein Trio, denn mit den beiden Kindern - Bäckermeister Andreas Wippler und Konditormeisterin Kathrin Wippler - ist die vierte Generation längst mit an Bord.

Quelle: Sabine Mutschke PR- und Marketingberatung