Herbert Köfer zum Verschicken

Dana -
© Comödie Dresden
© Comödie Dresden

Fast auf den Tag genau vor 75 Jahren stand Herbert Köfer das erste Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Heute ist Herbert Köfer mit seinem Stück „Opa ist die beste Oma“ noch mit der gleichen Leidenschaft auf der Theaterbühne aktiv. Grund genug für die Comödie Dresden den Ausnahmeschauspieler, der nicht nur durch zahlreiche Theaterproduktionen, sondern auch durch DEFA-Filme wie „Nackt unter Wölfen“ und durch TV-Serien wie „Rentner haben niemals Zeit“ bekannt wurde, mit einem besonderen Geschenk zu ehren:

In Kooperation mit PostModern gibt es ihn jetzt auch zum Kleben - um genau zu sein, zum Bekleben eines Standardbriefes im Wert von 55Cent. Die limitierte Auflage der Briefmarken ist ab sofort in der Comödie Dresden erhältlich, mit je zwei Motiven, einem Portraitbild und einmal in seiner aktuellen Paraderolle als „Opa ist die beste Oma“. „In 75 Jahren am Theater habe ich ja schon viel erlebt, aber dass mir eine Briefmarke gewidmet wird - das ist etwas Besonderes.“ - freute sich Herbert Köfer über das Jubiläumsgeschenk der Comödie Dresden, auch aus einem besonderen Grund: „Das Haus gehört zusammen mit der Fernsehkamera zu den zwei wichtigsten Begleitern meiner Karriere“.

Herbert Köfer

Am 11. September 1940 begann das erste Schauspielengagement des gebürtigen Berliners in der Rolle als Kronprinz Friedrich im Stück „Katte“ in der schlesischen Provinz. Es war der Anfang einer Karriere als Bühnen- und Fernsehdarsteller, Sprecher, Moderator und Entertainer, für die er 2002 mit der „Goldenen Henne“ ausgezeichnet wurde. Auf dem Bildschirm oder der Filmleinwand zeigten u. a. seine Rollen in „Nackt unter Wölfen“, „Rentner haben niemals Zeit“ oder in den Fallada-Verfilmungen „Wolf unter Wölfen“ und „Kleiner Mann, was nun?“ den Charakterschauspieler Herbert Köfer. Und für viele auch unvergessen: Der Vater Neuman - dreizehn Jahre lang hieß es im DDR-Rundfunk insgesamt 764 Mal „Neumann, zweimal klingeln“. Im März 2008 wurde seine Autobiografie mit dem Titel „Nie war es so verrückt wie immer“ veröffentlicht.

Seit 1996 steht Köfer regelmäßig auf der Bühne der Comödie Dresden - so oft, wie in keinem anderen Theater. Er war u.a. zu sehen in „Pension Schöller“, „Sonny Boys“, „Ritter Ludwig“ und „Rentner haben niemals Zeit.

Opa ist die beste Oma - Das Stück zum 75jährigen Bühnenjubiläum

Liz hat die Nase gestrichen voll. Nicht genug, dass ihr Mann sie wegen eines jungen Models verlassen hat und sie nun sehen kann, wie sie Karriere und Tochter Kathy allein unter einen Hut bringt. Nun will sich Oma auch noch im fernen Indien selbst finden, statt ihr wie versprochen unter die Arme zu greifen. Da hilft es auch nicht, dass Schwieger-Vater George endlich sein Herz für die Familie entdeckt. Denn die Familie ihres Mannes gehört für Liz zur Vergangenheit. Endgültig! Wozu gibt es schließlich Nannys? Oder noch besser Leihomas wie die herzliche Georgina, die sich wie gerufen bewirbt? Liz‘ Probleme scheinen gelöst - doch ins Schwitzen gerät Oma Georgina, ist sie doch niemand anderes als der getarnte George. Und der hätte nie geahnt, wie schwierig es ist, die perfekte Oma zu sein…

Opa ist die beste Oma ist vom 15. bis 20. September und vom 13. bis 18. Oktober 2015 in der Comödie Dresden zu erleben. Tickets gibt es an der Theaterkasse der Comödie Dresden im World Trade Center (Mo-Sa 10-18 Uhr), im Internet unter www.comoedie-dresden.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Quelle: Comödie Dresden