Königlicher Zuwachs im Schlösserland Sachsen

Dana -

Die Marketingkooperation »Schlösserland Sachsen« bekommt ab 1. Januar 2015 Zuwachs. Aller drei Jahre gibt es die Möglichkeit, dieser deutschlandweit einmaligen Kooperation von staatlich, privat und kommunal geführten Schlössern, Burgen, Klöstern, Parks und Gärten beizutreten. Insgesamt 50 Häuser und Anlagen treten nun unter dem Namen »Schlösserland Sachsen« auf und werben national und international um Besucher. Im Jahr 2015 schließen sich sieben neue Partner der Kooperation an:

Burg Schönfels - Von Rittern, Vögten und Wettinern

Wer eine unverfälschte mittelalterliche Wehranlage kennenlernen will, findet sie in der Burg Schönfels. Gegründet wurde der trutzige Bau vermutlich um 1200, im 13. Jahrhundert stand Schönfels unter der Herrschaft der Vögte, Adelsfamilien, die im Auftrag des Kaisers im nach ihnen benannten Vogtland regierten und richteten. 1398 verloren diese ihre Macht jedoch endgültig an die Wettiner, die nun ihrerseits adelige Grundherren mit der Herrschaft Schönfels belehnten. Der Rundgang durch die Burg Schonfels vermittelt faszinierende Eindrücke von den Lebensbedingungen ihrer einstigen Bewohner.
Burg Schönfels | Burgstraße 34 | 08115 Lichtentanne | Telefon +49 (0) 3 76 00 23 27
www.burg-schoenfels.de/_inhalt/startseite/startseite

Schloss Wildenfels - Orientalischer Seidenglanz

Auf kostbar in Rosa- und Goldtönen bestickten blauen Seidenbahnen tummeln sich krummschnäbelige Vögel, exotische Pflanzen und orientalische Öllampen. Man fühlt sich vom Zauber aus Tausendundeiner Nacht umfangen und ist doch mitten in Sachsen – im »Blauen Salon« des Schlosses Wildenfels. Die in ganz Europa einzigartige Wanddekoration besteht vermutlich aus Teilen eines Prunkzeltes aus dem persisch-türkischen Kulturraum, das 1737 als Kriegsbeute nach Wildenfels gekommen war. Dessen Name geht auf das Geschlecht derer von Wildenfels zurück, die hier vor über 800 Jahren eine Burg errichteten.
Schloss Wildenfels | Schlossstraße 2 | 08134 Wildenfels | Telefon +49 (0) 3 6 03 5 85 69
www.schloss-wildenfels.de

Schloss Hinterglauchau -Sammler, Stifter und Gelehrte

Angehörige eines der ältesten sächsischen Adelsgeschlechter, die Herren von Schönburg, errichteten gegen Ende des 12. Jahrhunderts am Rand des Muldentals eine Burg als Zentrum ihrer neuen Herrschaft Glauchau. Dreihundert Jahre später wurde dieser Wehrbau zu einem spätgotischen Wohnschloss umgebaut. Seit der Zeit der Frührenaissance steht in unmittelbarer Nähe, nur durch einen Graben von Hinterglauchau getrennt, das Schloss Forderglauchau. Das Museum im Schloss Hinterglauchau gehört zu den ältesten seiner Art in Sachsen. Es wurde bereits 1884 gegründet und präsentiert mehrere Sammlungskomplexe, darunter Gemälde, sakrale Skulpturen, Möbel und Kunsthandwerk.
Schloss Hinterglauchau | Schlossplatz 5a | 08371 Glauchau | Telefon +49 (0) 3 52 07 86 00
www.glauchau.de/glauchau/content/12/13112003173749.asp

Schloss Wolkenburg - Des Grafen schöne Schränke

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der trutzige Bau mehrfach seine Eigentümer. Vor allem die Familie von Einsiedel, von 1635 an 310 Jahre lang im Besitz von Wolkenburg, veränderte sein Gesicht. Aus der Burg wurde zunächst ein Schloss in Formen der Renaissance und des Barocks. Um 1790 ließ Graf Detlev Carl von Einsiedel das Hauptgebäude im Stil des Klassizismus umgestalten. Aus dieser Zeit blieb der Festsaal erhalten, der noch heute für Veranstaltungen genutzt wird. Graf Detlev Carl von Einsiedel und sein Sohn hatten als Besitzer der Kunstgießerei in Lauchhammer ein Verfahren zur Herstellung gusseiserner Großplastiken entwickelt.
Ein architektonisches Kleinod von besonderem Rang ist die Bibliothek des Grafen. Der zwei-geschossige, pavillonartige Raum auf kreisrundem Grundriss wurde um 1795 in das Dachgeschoss des Hauptgebäudes eingebaut.
Schloss Wolkenburg | Schloss 3 | 09212 Limbach-Oberfrohna | Telefon +49 (0) 3 76 09 5 81 70
www.limbach-oberfrohna.de/limbach/content/37/290402120206.asp

Barockgarten Zabeltitz - Einladung zum Lustwandeln

Kein Geringerer als Johann Christoph Knöffel, Hofbaumeister Augusts des Starken, der auch Schöpfer des Barockgarten Großsedlitz ist, entwarf diesen barocken Garten um 1728 im Auftrag des Reichsgrafen August Christoph von Wackerbarth. Gleichzeitig errichtete er an der Stelle, an der ursprünglich eine Wasserburg zum Schutz einer alten Salzstraße gestanden hatte, ein schmuckes Barockpalais. Unweit des Palais befindet sich ein zweites Schloss. Gemeinsam bilden sie ein reizvolles architektonisches Ensemble.
Zabeltitz-Information | Im Park 1 | 01561 Großenhain/OT Zabeltitz | Telefon +49 (0) 35 22 52 33 25
www.grossenhain.de/barockgarten-zabeltitz-mit-palais-und-schloss.html

Schloss Frohburg - Keramik, Kunst und Kinderträume

Ihr Alter sieht man der Vierflügelanlage von Schloss Frohburg nicht auf den ersten Blick an, doch sie geht auf eine romanische Burg aus der Zeit um 1200 zurück. Ihr Mauerwerk blieb zu großen Teilen in den heutigen Gebäuden erhalten, die im Laufe der Jahrhunderte zum heutigen Schlossbau zusammenwuchsen. Einzelne Bauphasen lassen sich u. a. noch an den Formen von Fenster- und Türgewänden, Giebeln und Schmuckelementen erkennen. Seine Blütezeit erlebte das Schloss zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als der damalige Besitzer, Baron Ernst von Blümner, das Innere des Gebäudes klassizistisch umgestalten ließ. Zwei wunderschöne Säle mit allegorischen Dekorationen, der Steinsaal mit einem monumentalen Landschaftsfresko und der Bildersaal mit einer gewölbten, illusionistisch ausgemalten Kassettenecke, blieben aus dieser Zeit erhalten.
Schloss Frohburg e. V. | Florian-Geyer-Strasse 1 | 04654 Frohburg | Telefon: (0) 3 43 48 5 15 63 | Telefon 01 71 12 34 56
www.museum-schloss-frohburg.de

Schlosshotel Purschenstein - Perfekte Romantik

Schloss Purschenstein geht auf eine vor 800 Jahren erbaute Zoll- und Geleitsburg zurück. Diese Burg gelangte später zunächst in den Besitz der Markgrafen von Meißen, gegen Ende des 14. Jahrhunderts an die Herren von Schönberg. In den Händen dieser Adelsfamilie blieb der Herrschaftssitz bis 1945. Mehrfach wurde er umgebaut: um 1550 zu einem Renaissance-Schloss, ab der Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgten weitere Veränderungen im Barockstil. Heute beherbergt der gesamte Komplex ein Spitzenrestaurnt und ein exklusives Hotel. Im Ensemble aus Schloss, Rentamt und Kutscherhaus stehen 35 Doppelzimmer sowie 15 Suiten zur Verfügung. Ihre elegante, individuelle Ausstattung mit Antikmöbeln aus verschiedenen Epochen verbindet modernen Komfort mit historischem Flair.
Schloss Purschenstein | Purschenstein 1 | 09544 Neuhausen/Erzgebirge | Telefon +49 (0) 3 73 61 1 40 80
www.purschenstein.de

Quelle: SCHLÖSSERLAND SACHSEN - Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH