Panometer Dresden: 360°-Panorama »DRESDEN 1945« öffnet

Dana -
Panorama mit Plattform © asisi
Panorama mit Plattform © asisi

Das Panometer Dresden präsentiert ab Samstag, den 14.01. erneut das Panorama »DRESDEN 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt«. Die mit dem German Design Award 2016 ausgezeichnete Panoramaausstellung ist vom 14. Januar bis 11. Juni 2017 zum dritten Mal im Panometer Dresden zu sehen. Danach wird wieder »DRESDEN IM BAROCK« gezeigt. „Mit dem halbjährlichen Wechsel zwischen »DRESDEN IM BAROCK« und »DRESDEN 1945« möchte ich zu einer Bereicherung innerhalb der Dresdner Museums- und Kulturlandschaft beitragen. Sowohl die Zeit des Barocks als auch die Geschehnisse um 1945 haben die Stadt entscheidend geprägt. Ich glaube daher fest, dass die beiden Panoramen den Einwohnern und auch Besuchern Dresdens einen besonderen Einblick in die jeweilige Zeit gewähren und der Zugang dazu durchgehend ermöglicht werden muss“, so Panorama-Künstler Yadegar Asisi.

DRESDEN 1945 - Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt

Das Panorama »DRESDEN 1945 « wurde 2015 zum ersten Mal im Panometer Dresden gezeigt und konnte innerhalb weniger Monate bereits über 160.000 Besucher verbuchen. Das etwa 3.000 qm große Rundbild zeigt die zerstörte Innenstadt von Dresden unmittelbar nach den alliierten Bombardements im Februar 1945. Im Maßstab 1:1 erlebt der Betrachter die Ausmaße der Zerstörungen wie vor über 70 Jahren vom Rathausturm am Rande der Altstadt. Über der Szenerie liegen schwere Rauchschwaden und einzelne Brände erleuchten die apokalyptische Trümmerlandschaft. Das Projekt ist in engem fachlichem Austausch mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden entstanden. Der aus international bekannten Film-, TV- und Werbeproduktionen bekannte Komponist Eric Babak konzipierte die Begleitmusik sowie eine auf das Panorama abgestimmte Geräuschkulisse und vervollständigt so den intensiven Raumeindruck im Panorama.

Eine begleitende multimediale Ausstellung führt in die Thematik ein und spannt den Bogen der Stadtgeschichte von der Jahrhundertwende um 1900 über die Zeit des Nationalsozialismus bis hin in die Nachkriegszeit. Der abschließende Filmbeitrag schenkt Zeitzeugen der Bombardements und des Wiederaufbaus Gehör. Dresdner berichten aus ihren Kindheits- und Jugendtagen innerhalb der zerstörten Stadt und geben dem Antrieb, diese zu enttrümmern und ein neues Leben zu beginnen, ein Gesicht.

Thematischer Poetry Slam findet am 21.04.2017 statt

Der gemeinsam mit dem Livelyrix e.V. ursprünglich am 14.01. geplante Poetry Slam musste Anfang der Woche aufgrund der Witterungsbedingungen und technischen Problemen mit der Heizungsanlage abgesagt werden. Die Heizungsanlage wurde mittlerweile vollends repariert, sodass dem Besuch im Panometer Dresden am Eröffnungswochenende nichts im Weg steht. Der Poetry Slam wurde indes bereits vorab auf den 21.04. verschoben. Yadegar Asisi dazu: „Ich freue mich, dass das Panorama den Impuls weckt, sich noch einmal auf einer anderen Ebene mit dem Thema zu beschäftigen und bin selbst gespannt, wie die Teilnehmer des Poetry Slams die Thematik um DRESDEN 1945 in ihren Texten verarbeiten werden“. Die bereits für den 14.01. erworbenen Tickets für den Poetry Slam behalten ihre Gültigkeit für das neue Veranstaltungsdatum.

Parallel beginnen in Leipzig die Umbauarbeiten zu »TITANIC«

Am Sonntag, den 15.01., beginnen derweil nach 18 Uhr im Panometer Leipzig die Umbaumaßnahmen für das neue Panorama »TITANIC«. Das asisi Rundbild ist ab 28.01. im Panometer Leipzig zu sehen und löst das erfolgreiche Panorama »GREAT BARRIER REEF« ab, welches seit Oktober 2015 in Leipzig präsentiert wurde.

Quelle: Kiss & Tell Communication