Rekordwochenende am Markkleeberger See

Dana -
Sportfreunde Neuseenland e.V.
Sportfreunde Neuseenland e.V.

Ein Pistenbully, eine Schneekanone, 1.200 Kubikmeter Schnee, eine sieben Meter hohe Schanze und viele helfende Hände - fertig ist ein grandioses Wintersportwochenende. Garniert mit nahezu 10.000 Besuchern und unzähligen spektakulären Sprüngen ergibt es die mit Abstand „abgehobenste“ Sportveranstaltung im Leipziger Neuseenland.

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Ostufer des Markkleeberger Sees wieder einmal in das Mekka des Flachland-Wintersports. Bereits zum fünften Mal wagten sich beim Markkleeberger Jedermann-Skispringen mehr als 40 mutige Tiefflieger auf die Schanze und begeisterten das euphorische Publikum mit einer Mischung aus sportlicher Spitzenleistung und Aprés SkiParty.

„Das war wieder ein sensationelles Wochenende. Wir sind überaus zufrieden und freuen uns, dass wir trotz der nicht wirklich winterlichen Bedingungen eine so tolle Veranstaltung realisieren konnten“, resümiert Vereinsvorsitzender Henrik Wahlstadt.

Neuer Schanzen- und Zuschauerrekord beim 5. Markkleeberger Skispringen

Bereits am Samstag zum „Snowboard HIGH JUMP“ ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Bei frühlingshaften 8°C und herrlichstem Sonnenschein pilgerten tausende Besucher zum Markkleeberger See. Auf Leipzigs längstem Rodelhang nutzten hunderte Kinder und Junggebliebene die vielleicht letzte Chance für rasante Abfahrten. Nebenan auf der Snowboard-Schanze zählte an diesem Tag hingegen ausschließlich die Höhe. Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs setzte sich Vorjahressieger Ralf Gründling durch und erzielte mit 1,50 m die Tagesbestweite. Siegerin der Frauenwertung wurde Claudia Heinicke mit 1,30 m.

„Unterschiedlicher hätten die beiden Tage nicht sein können. Am Samstag war der Ansturm auf Grund des sonnigen Wetters einfach überwältigend. So viele Zuschauer hatten wir noch nie, einfach Wahnsinn! Die wirkliche Überraschung war aber der Sonntag. Klasse, dass der Publikumsbereich trotz des Regens und anhaltend schlechten Wetters so gut gefüllt war. Damit hätten wir nicht gerechnet. Dass zeigt uns, wie groß das Interesse inzwischen ist“, so Wahlstadt weiter.

Auch beim sonntäglichen Skispringen sorgte ein alter Bekannter für die ganz großen Sprünge. Trotz widrigen äußeren Bedingungen gelang „Fichtelwichtel“ Matthias Bär mit 14,40 m der mit Abstand weiteste Satz des Tages. Damit überbot er nicht nur seinen Siegsprung des letzten Jahres, sondern auch den bisherigen Schanzenrekord um gut 2 m. Platz Zwei sicherte sich Robert Birkmann mit 13,60 m. Dritter wurde Ralph Ahlemann mit 13,40 m. Im Teamspringen kam es hingegen zu einer Wachablösung. Dank einer überragenden Mannschaftsleistung konnten erstmals die „Sternburg Feierabendflieger“ den Titel mit nach Hause nehmen. Schanzenkönigin wurde Ulrike Lützendorf in der Frauenwertung, Yasmine Rostock wurde außerdem als jüngste Teilnehmerin ausgezeichnet. In der Kategorie „bestes Kostüm“ gab es einen Doppelsieg. Ruhm und Ehre teilen sich die „Fliegenden Kühe“.

Quelle: Sportfreunde Neuseenland e.V.