Sachsens Geheimnisse: Fans verraten ihre Geheimtipps im Schlösserland Sachsen

Dana -
Schloss Pillnitz - englischer Pavillon / © Schlösserland Sachsen
Schloss Pillnitz - englischer Pavillon / © Schlösserland Sachsen

Das Schlösserland Sachen ist bekannt für seine märchenhaften Schlösser und Burgen sowie seine traumhaften Parks und Gärten. Viele der Orte bergen wahre Geheimtipps, die es unbedingt zu entdecken lohnt. In diesem Jahr hat das Schlösserland Sachsen deshalb dazu aufgerufen, all diese auf einer interaktiven Online-Karte zu markieren und mit dem Rest der Schlösserland-Community zu teilen. Über 100 User folgten dem Aufruf und trugen mit ihren persönlichen Insidertipps dazu bei, dass das Schlösserland beim nächsten Ausflug ganz neu erkundet werden kann.

Schloss und Park Pillnitz: Ein Ort zum Verweilen und Entspannen

Vom Bunker unter dem Barockgarten in Delitzsch bis hin zum Schloss im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, die eingereichten Geheimtipps der Schlösserland-Community sind vielfältig und quer durch das gesamte Bundesland verteilt. Besonders viele Geheimtipps wurden dabei für Schloss und Park Pillnitz eingereicht.

Der zu Dresden gehörende Stadtteil Pillnitz ist mit seiner Schloss- und Parkanlage zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Besonders sehenswert finden viele Schlösserland-Fans dort die Teiche im Englischen und Chinesischen Garten und wählten sie sogar zum Geheimtipp des Jahres. Die Teiche stehen spiegelbildlich für die gartenbauliche Vielfalt im Schlosspark Pillnitz: Während eines der Gewässer den Englischen Garten mit seinem markanten runden Pavillon prägt, ist ein weiterer Teich im Chinesischen Garten angesiedelt.

Einmal in Pillnitz angekommen, sollten sich Besucher laut Schlösserland-Community keinesfalls einen Besuch bei den niedlichen chinesischen Zwergwachteln entgehen lassen, die man im historischen Palmenhaus beobachten kann. Die kleinen Wachteln verstecken sich unter den exotischen Pflanzen aus Südafrika und Australien und gehörten in diesem Jahr zu den beliebtesten Geheimtipps auf der Online-Karte des Schlösserland Sachsen.

Burg Mildenstein: Der größte Stulpenstiefel der Welt

Wer besonders wissenshungrig ist, macht am besten einen Ausflug zur Burg Mildenstein. Als eine der ältesten Burgen Sachsens kann sie einige spannende Geschichten erzählen. Entdecken Sie das mittelalterliche Leben und die düstere Geschichte eines ehemaligen Gefängnisses.

Im Stiefelmuseum am Burglehn lernt man außerdem nicht nur alles, was man zum Thema Stiefel wissen muss, sondern kann auch noch den weltweit größten Stulpenstiefel besichtigen – selbstverständlich nicht ohne zu erfahren, was es mit dem 2,20 Meter hohen und 439 Kilogramm schweren Schuhwerk auf sich hat. Ein waschechter Geheimtipp!

Schloss Hartenfels: Reformation in der ältesten Protestantischen Kirche der Welt

Wenn sich die Reformation auch hierzulande 2017 zum 500. Mal jährt, ist die Schlosskirche von Schloss Hartenfels in Torgau ein weiterer Geheimtipp, der laut Schlösserland-Insidern unbedingt besichtigt werden sollten. Diese ist nämlich nicht nur die älteste protestantische Kirche Deutschlands, ihre Kapelle wurde 1544 sogar von Martin Luther persönlich eingeweiht.

Schloss Rochlitz: Royaler Mittelalter-Comic

500-jährige Geschichte etwas anderer Art gibt es auf Schloss Rochlitz zu besichtigen. Dort beweisen mehrere in der Amtsstube des Schlosses entdeckten spätmittelalterlichen Putzritzzeichnungen, dass selbst die edelsten Herrscher einmal jung waren und sich austobten mussten. Die kleinen Zeichnungen und Darstellungen sind dank mehrerer Putzschichten gut verborgen und bis heute bestens konserviert geblieben. Vermutlich wurden sie dort vom späteren sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Weisen verewigt. Sie zeigen vor allem Darstellungen aus dem Prinzenalltag vor 500 Jahren: Reiter, Krieger, Bogenschützen, Geschütze, Türme, kleine Städte, Textzeilen, Ornamente und sogar einen nackten König.

Schloss Moritzburg: Sachsen maritim erleben

Ein weiterer Geheimtipp zeigt: Sachsen kann nicht nur royal, Sachsen kann auch maritim – und das ganz ohne Meerzugang. Dafür sorgt ein Leuchtturm, der auf dem Gelände von Schloss Moritzburg, dem Drehort des Kultfilms „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ steht und ein echtes Kuriosum sächsischer Geschichte ist: Der Moritzburger Teich wurde im 18. Jahrhundert zur Nachstellung von Seeschlachten genutzt – inklusive echter Kanonen.

Viele weitere kuriose, überraschende und spannende Geheimtipps aus dem Schlösserland Sachsen gibt es hier zu entdecken: geheimtipps.schloesserland-sachsen.de

Quelle: Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH