Vorverkaufsstart für die Museumsnacht Dresden am 17. September

Dana -
Blick vom Hausmannturm
Blick vom Hausmannturm

Aufgepasst, jetzt beginnt der Vorverkauf für die Museumsnacht Dresden! Am 17. September laden zwischen 18 und 1 Uhr insgesamt 47 Museen in die sächsische Landeshauptstadt ein. Sie locken mit originellen Ausstellungen, außergewöhnlichen Einblicken und zeigen, was Dresden und Sachsen mit der Welt verbindet. Das komplette Programm liegt gedruckt stadtweit in Vorverkaufsstellen, Kultureinrichtungen und Rathäusern aus. Außerdem ist es online zu finden unter www.dresden.de/museumsnacht. Am günstigsten zu erkunden ist das Dresdner Museumsnachtleben wieder mit Bus und Bahn.

Eintrittspreise unverändert

Eine Einzelkarte kostet unverändert dreizehn Euro. Ermäßigte Karten sind für neun Euro zu haben. Sie erhalten gegen entsprechende Ausweisung Schüler, Auszubildende, Studenten, Rentner, Arbeitslose und sonstige Begünstigte, insbesondere auch alle Dresden-Pass-Inhaber. Familien mit zwei Erwachsenen und bis zu vier Kindern unter 14 Jahren zahlen 28 Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Jahreskarten der städtischen und staatlichen Museen haben für die Museumsnacht keine Gültigkeit.

Die Karten für die Museumsnacht Dresden gibt es in allen teilnehmenden Institutionen, den Dresdner Bürgerbüros, den Verkaufsstellen der Dresdner Verkehrsbetriebe, im DREWAG-Treff und beim SZ-Ticketservice unter Telefon 0351-84042002. Sie berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser zwischen 18 und 1 Uhr, zur Fahrt mit den Museumsnacht-Buslinien und allen Linien des VVO während der Museumsnacht. Außerdem sind damit abgedeckt: die An- und Abreise im gesamten Verbundraum des VVO von 14 bis 6 Uhr und die Nutzung von Sondertarifen bei der Dresdner Parkeisenbahn. Die Museumsnacht-Mobilseite führt auch mit dem Handy durch die Nacht – einfach den QR-Code nutzen oder www.dresden.de/museumsnachtmobil.

Ein vielseitiges Programm erwartet die Besucher

Das Programm ist ebenso umfangreich wie vielseitig. In Pillnitz steht zum Beispiel die Arbeit eines Lohmener Gärtners im indischen Bangalore im Mittelpunkt. 300 Jahre Gottfried Wilhelm Leibniz prägt das Geschehen im Mathematisch-Physikalischen Salon, denn der in Leipzig geborene Philosoph baute ein ganzes Weltgebäude, aber auch hilfreiche Rechenmaschinen. Die polnischen Nachbarn sind präsent mit dem historischen Wiederaufbau der Warschauer Altstadt im Kraszewski-Museum und dem gegenwärtigen Breslau im Stadtmuseum. Die Dresdner Neustadt zeigt sich als Wirtschaftsmotor. Shakespeares verhängnisvolle Pflanzen sind im Botanischen Garten ein Thema. Das Schulmuseum zeigt Schulschriften im Zeitalter von SMS und Laptop. Der besondere Blick aus der Gegenwart in die Vergangenheit und umgekehrt, das ist die Museumsnacht Dresden.

In diesem Jahr gibt es mehr Raum für Gespräche und Begegnungen. Im Albertinum lebt die Tradition der Mitternachtsführung wieder auf. Künstlerinnen und Künstler sind anwesend im Kupferstichkabinett, im Kunsthaus und in der Städtischen Galerie. In der Galerie Alte Meister sprechen starke Frauen vor den Bildern starker Frauen. Im Museum für Völkerkunde wird die erste Ausstellung seit zwei Jahren vorgestellt, und im Verkehrsmuseum würdigt der Direktor sein „Lieblingsobjekt“ und erklärt die Migration der Dinge.

Ohne Ziel oder mit Plan?

Ohne Ziel starten oder einem Plan folgen, das ist bei dem großen Angebot in einer Nacht immer die Frage. Deshalb lassen sich auch in diesem Jahr thematische Pfade verfolgen. Sie widmen sich unter anderem dem Unterwegssein, dem weiten Himmel, der Musik und dem Tanz.

Die Museumsnacht Dresden wird unterstützt durch die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH und die Ostsächsische Sparkasse Dresden.

Quelle: Pressemitteilung Landeshauptstadt Dresden