Zur Weihnachtszeit ins Zirkuszelt

Ursula -

Er gehört in Dresden zur Weihnachtszeit wie Pflaumentoffel und Striezelmarkt – der Dresdner Weihnachts-Circus. In diesem Jahr findet er zum 17. Mal statt und lädt vom 19. Dezember bis zum 6. Januar auf den Volksfestplatz Pieschener Allee. Über dreißig Künstler aus sieben Ländern kommen nach Dresden und bieten dem Publikum ein Programm, in dem sich ein Höhepunkt an den anderen reiht.

Allein die Artisten zeichnen sich durch ihre Weltklasse aus, Hier wird virtuos auf Händen treppauf balanciert, mit sieben großen Bällen jongliert, es werden Koffer virtuos gestapelt und anmutig am Vertikalseil agiert. Auch die Tierdressuren versprechen ein besonderes Erlebnis. Da reiten sportliche Affen auf Ponys durch die Manege, ein kleiner Hund hüpft seinem Herrchen im Handstand hinterher, die Seelöwen Itchy und Scratchy üben sich im Ballspiel und Elefanten beweisen sich als Rechenkünstler. Selbst Krokodile sind mit von der Partie und verblüffen mit ihrer Gelassenheit, sogar wenn sie frech am Schwanz gezogen werden.

Für Kurzweil und viel Spaß zwischen den einzelnen Darbietungen sorgt Clown Totti. Er blickt auf über 25 Jahre Manegenerfahrung zurück und gilt derzeit als einer der besten Clowns der Welt. Und wenn Roland Dittmar und Agnes Nemeth in ihrer Comedy-Nummer Tango tanzen, dann bleibt kein Auge trocken, schließlich ist sie fast einen halben Meter größer als er…

„Jedes Jahr zeigen wir den Dresdnern ein komplett neues Programm - das ist unser Anspruch“, erklärt Veranstalter und Zirkusdirektor Mario Müller-Milano. „Auch dieses Mal ist uns eine außergewöhnliche Vielfalt und Dichte geglückt, und wir bieten den Dresdnern wieder das beste Zirkusprogramm des Jahres.“ Fast alle Künstler haben bei verschiedenen Zirkusfestivals renommierte Preise gewonnen und sorgen damit für einen runden, hochkarätig besetzten Zirkusabend.

Auch der Dresdner „Kinderzirkus KAOS“ beim Dresdner Weihnachts-Circus dabei und heißt die Gäste als Clowns und Stelzenläufer im weihnachtlich dekorierten Markt-Zelt willkommen. „Junge Artisten sollen künftig einen festen Platz im Dresdner Weihnachts-Circus haben“, betont Mario Milano. „Es liegt mir sehr am Herzen, neue Talente zu fördern, denn ein Circus hat nur eine Zukunft, wenn er Künstler auf Spitzenniveau zu bieten hat.“ In diesem Sinne gehört auch die erst acht Jahre junge Nachwuchsartistin Joline-Milene Köllner zum Rahmen- programm. Sie war bereits in der Sendung „Das Supertalent 2011“ zu Gast und ist vor und nach der Show bzw. in der Pause zu erleben. Joline stammt aus einer deutschen Zirkusfamilie und verblüfft selbst ihre Eltern mit ihrem Talent.

Zusätzlich und zum ersten Mal gibt es ein extra Zelt für die kleinen Circus-Besucher. Hier können sich Kinder schon zwei Stunden vor der Vorstellung, in der Pause sowie im Anschluss auf einer Hüpfburg austoben oder Kinderkarussell fahren.

Immer sonntags werden die beliebten Führungen hinter die Kulissen angeboten. Hier kann man nicht nur die Tiere in ihren Gehegen besuchen, sondern lernt auch viel Wissenswertes über die Technik, die Zeltkonstruktion und den Tagesablauf in einem Zirkusunternehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Führung findet am 23. und 30. Dezember sowie am 6. Januar statt und dauert etwa eine Stunde.

Der Dresdner Weihnachts-Circus gastiert vom 19.12. bis zum 6. Januar auf dem Pieschener Volksfestgelände. Insgesamt sind 36 Vorstellungen bis zum 6. Januar zu erleben, bis auf wenige Ausnahmen jeweils 15 Uhr und 19.30 Uhr.

Tickets für den Dresdner Weihnachts-Circus gibt es an allen bekannten Vorverkaufskassen. Je nach Platzgruppe kosten die Karten ab 16 Euro für Kinder bzw. 19 Euro für Erwachsene. Auch Rentner, Schwerbeschädigte, Schüler und Studenten zahlen den ermäßigten Preis. Am 20. Dezember gibt es eine Familienvorstellung zu stark reduzierten Preisen.

Insgesamt 3000 Plätze stehen im Circus-Zelt zur Verfügung. Wer seine Karten über die Webseite www.dresdner-weihnachts-circus.de kauft, spart drei Euro. Rückfragen sind unter 0700/120 120 50 möglich (14 ct/min). Am 4. Dezember beginnt der Vorverkauf vor Ort im klassischen Zirkuswagen.

Quelle: Pressemitteilung