Anmeldestart für das 25. SZ-Fahrradfest

Dana -
SZ-Fahrradfest Vonovia-Tour © Ben Walther
SZ-Fahrradfest Vonovia-Tour © Ben Walther

In einem Monat werden wieder viele Fahrradfans durch Dresden und Umgebung radeln, denn am 29. August 2021 steigt das SZ-Fahrradfest – die Anmeldung ist ab sofort möglich. Zum 25. Jubiläum gibt es allerdings ein paar Neuerungen. So kommt es in diesem Jahr aufs Tempo an – nicht beim Fahren, wo immer noch der Spaß und die Geselligkeit im Vordergrund stehen, wohl aber beim Anmelden. Denn aufgrund der Corona-Situation sind die Startplätze limitiert und in Zeitfenster eingeteilt. Fahrradbegeisterte wählen also nicht nur ihre Favoriten-Tour aus den sechs extra fürs Fest konzipierten Strecken aus, sondern auch ihr Startzeitfenster. Möglich ist das ist in allen DDV Lokalen und SZ-Treffpunkten sowie online auf www.sz-fahrradfest.de. Auch in den sechs Filialen des Fahrradpartners Die Fahrrad-Kette in Coswig, Freital, Weinböhla, Riesa, Pirna und Dresden sowie den beiden Autohäusern von Glöckner Automobile in Dresden werden Anmeldungen entgegengenommen.

Die Streckenplaner haben in diesem Jahr wieder an alle Radbegeisterten gedacht: Zwischen 5 und 150 Kilometer sind die Touren lang, ein Teil von ihnen fordert mit zahlreichen Höhenmetern in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge ordentlich die Waden, während andere Strecken eher Genießer erfreuen. Gestartet wird erstmals am Parkplatz Pieschener Allee, das Ziel befindet sich wie in den Jahren zuvor auf dem Altmarkt. Hier erhält jeder für seine Leistung eine Medaille. Auf das große Bühnenprogramm muss aus Corona-Gründen in diesem Jahr leider verzichtet werden. Je nach Situation wird es aber kleinere Aktionen der Sponsoren geben.

Die Touren

Die-Fahrrad-Kette-Tour (RTF 1) geht in die Beine, bleibt im Kopf. Auf einer Strecke von 150 Kilometern stellen sich geübte Fahrer 1.887 Höhenmetern in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge. Los geht es in Richtung Dürrröhrsdorf-Dittersbach, vorbei an Neustadt in Sachsen hinüber nach Sebnitz und durchs Kirnitzschtal zurück an die Elbe, bevor in Königstein die nächste lange Steigung über das Bielatal hinauf nach Breitenau wartet. Dann folgt endlich die wohlverdiente Entspannung bei der Abfahrt durchs Seidewitztal und auf dem Weg über Pirna zurück nach Dresden.

Anspruchsvoll ist auch die Radtourenfahrt 2 (RTF 2) mit ihren 105 Kilometern und insgesamt knapp 1.100 Höhenmetern. Warmgeradelt wird sich an der Dresdner Heide entlang, bevor es über das Schönfelder Hochland in Richtung Sächsische Schweiz geht, an Langwolmsdorf vorbei und durch Neustadt in Sachsen hindurch. Bei Rugiswalde wartet ein knackiger Anstieg, der nach dem Passieren von Sebnitz und Hohnstein nur noch von den Serpentinen zur Hocksteinschänke hinauf übertroffen wird. Spektakuläre Panoramen entschädigen aber stets für jegliche Anstrengungen, genauso wie die entspannte Rückfahrt via Lohmen und Pirna nach Dresden.

Wer sich gern einmal fordert, aber dabei auch Wert aufs Genießen legt, der ist auf der 70 Kilometer langen Lidl-Tour gut aufgehoben. Nach erfolgter Elb-Querung führt diese konstant bergauf an der Dresdner Heide entlang zum Schönfelder Hochland. Fantastische Weitblicke begleiten ab sofort die Strecke bis Dittersbach und finden den wortwörtlichen Höhepunkt in Hohburkersdorf auf 377 Metern. Mit Blick auf die imposanten Berge der Sächsischen Schweiz und das idyllische Elbtal macht die schwungvolle Abfahrt und der Weg auf der Basteistraße bis Lohmen gleich doppelt Spaß – und die entspannte Radelei von Pirna zurück nach Dresden ohnehin.

Einmal knackig hinauf und einmal flott hinunter und davor, dazwischen und am Ende ganz viel entspannte Radelei vor wunderschöner Elbland-Kulisse – die SachsenEnergie-Tour verspricht auf 50 Kilometern moderat anstrengenden Genuss vom Feinsten. Der Elberadweg führt die Teilnehmer stadtauswärts nach Gohlis, bevor dann die Kraft gefragt ist, um den Anstieg aufs idyllische Meißner Hochland über Mobschatz, Altleuteritz und Brabschütz zu meistern. Doch wer hinauffährt, darf auch wieder runter, und das macht den Harthaer Berg hinab Laune, zumal der Rückweg über Radebeul an der Elbe entlang wieder wunderbar eben ist.

Sie ist der Klassiker des SZ-Fahrradfestes: die beliebte AOK PLUS-Tour. Die Planer haben die 32 Kilometer lange Strecke in diesem Jahr einfach mal umgedreht. Es wird zuerst auf der linken Elbseite gen Westen geradelt und die Gohliser Windmühle passiert, bis die Tour die Niederwarthaer Brücke nimmt und die Elbe quert. Auf der anderen Flussseite geht es zurück, vorbei am malerischen Altkötzschenbroda, den Radebeuler Weinbergen und entlang der Kaditzer Wiesen und Felder.

Aufregend wird’s auf der Kruschel-Tour – zumindest die Kleinsten finden es auf der 5 Kilometer langen Strecke ziemlich spannend, wenn sie von der Polizei begleitet durch die Dresdner Innenstadt radeln, vielleicht sogar angefeuert von einem „Tuuuuuuut“ der Dampfer am Terrassenufer. Von dort wird in die Stadt hinein geradelt bis zum Hygienemuseum, von wo aus es über die Bürgerwiese in kleinem Bogen zum Dr.-Külz-Ring und zum Ziel auf dem Altmarkt geht.

Anmeldung, Preise, Startpaket

Anmeldungen für das 25. SZ-Fahrradfest werden ab sofort in allen DDV Lokalen und SZ-Treffpunkten, in den sechs Filialen von Die Fahrrad-Kette sowie in den beiden Dresdner Autohäusern von Glöckner Automobile entgegengenommen. Auch online können sich Radbegeisterte unter www.sz-fahrradfest.de anmelden.

Die Kosten pro Tour richten sich nach der jeweiligen Länge. Für die Die-Fahrrad-Kette-Tour (RTF 1) beträgt der Anmeldepreis 24 Euro, die kürzeste Tour (Kruschel-Tour) kostet 12 Euro. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zahlen jeweils die Hälfte des Preises. SZ-Card-Inhaber können zudem eine Vergünstigung von 2 Euro auf den Startpreis in Anspruch nehmen (gilt nicht für Kinder).

Mit der Anmeldung erhält jeder Teilnehmer ein Startpaket, bestehend aus der Startnummer, Streckeninformationen, einem Funktionsshirt im aktuellen Fahrradfest-Design und einem Verpflegungsgutschein sowie Unterlagen der Sponsoren des Fahrradfestes. Eine Medaille gehört ebenfalls zum Startpaket – doch die gibt es erst am Ziel.

Quelle: Sächsische Zeitung "Fahrradfest"