Welt im Kasten. Von der camera obscura bis zu virtueller Realität

06.07.2019 bis 31.12.2020 - Technische Sammlungen Dresden in Dresden
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Die neue ständige Ausstellung der Technischen Sammlungen Dresden spannt den Erzählbogen von der camera obscura bis zu den Möglichkeiten virtueller Realität. Im Zentrum steht dabei das technisch erzeugte Bild in seiner technologischen und kulturellen Dimension. Das Format der Objekte reicht vom winzigen DNA-Molekül über die handliche Kamera und die Metallskulptur eines Filmprojektors bis hin zu den unendlichen Weiten des Cyberspace.

Angefangen beim „Zeichnen mit Licht“ in der Fotografie bis zum „Schreiben von Bewegung“ in der Kinematographie steht Apparatetechnik zur Aufzeichnung und Wiedergabe von stehenden und bewegten Bildern im Fokus. Zahlreiche Kontrastpaare verweisen auf die historischen Anfänge heutiger Medienkultur: Der Kopfhalter aus den Fotoateliers des 19. Jahrhunderts steht neben dem Selfie-Stick, die Brieftaube mit Kamera neben der Fotodrohne, ein Hirnmodell neben einem digitalen Speicher. Unter den Begriffen „Rasender Stillstand“, „Pixel“, „Bildspeicher/Bildgedächtnis“ und „Realität?“ diskutiert die Ausstellung, welche Rolle das technisch vermittelte Bild heute in unserer Gesellschaft spielt und wie neue Technologien die Praktiken der Bildentstehung und -verbreitung verändert haben. Wird die schöne neue Welt noch anfassbar sein oder sich nur virtuell in Bildern zeigen?

Eröffnung: Sonnabend, 6.7.2019, 17 Uhr

Öffnungszeiten: Di - Fr 9 - 17 Uhr, Sa + So 10 - 18 Uhr
Eintritt: 5 Euro/ ermäßigt 4 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)


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Technische Sammlungen Dresden
01277 Dresden Junghannsstraße 1-3