Bombensicher! Kunstversteck Weesenstein 1945

24.03.2018 bis 07.10.2018, täglich 10:00 - 18:00 Uhr - Schloss Weesenstein in Weesenstein

Ab dem 24. März erzählt eine neue Sonderausstellung auf Schloss Weesenstein ein spannendes Kapitel sächsischer Geschichte: Während des zweiten Weltkrieges galt das Schloss als eines der wichtigsten und größten Kunstdepots in Sachsen. Die Ausstellung beleuchtet die Auslagerung der Kunstschätze im Spiegel des Lebens im Kriegsalltag.

In der Zeit des Zweiten Weltkriegs diente Schloss Weesenstein als eines der wichtigsten und größten Kunstdepots in Sachsen. Viele Staatliche Museen, aber auch zahlreiche Privatpersonen lagerten bedeutende Bestände ihrer Sammlungen nach Weesenstein aus, um sie vor der Zerstörung durch Luftangriffe zu schützen. Der Stempel „GEHEIM“ prangt dabei auf fast allen vorhandenen Unterlagen, die das Hauptdepot Weesenstein betreffen. Eine besondere Rolle spielte der „Sonderauftrag Linz“, mit dem für das von Adolf Hitler geplante „Führermuseum“ in Linz Kunstwerke aus ganz Europa beschafft wurden.

Das von der Landeshauptstadt Dresden gut erreichbare geräumige Ensemble geriet ins Visier Dresdner Museumsdirektoren, als im Verlauf des Zweiten Weltkriegs fieberhaft Orte außerhalb der von Bombardierung bedrohten Städte für die Bergung von Kulturgut gesucht wurden. Ab 1942 bis zum Kriegsende beherbergte das Schloss im Müglitztal die zahlreichen Schätze und galt mit seinen bis zu vier Meter dicken Mauern als fast „bombensicher“!

Ein weiteres Themenfeld der spannend inszenierten Ausstellung wird das Alltagsleben der Menschen vor Ort unter Kriegsbedingungen sein.

Leihgaben der ehemals hier ausgelagerten Sammlungen kehren wieder zurück. Das Dresdner Büro whitebox hat eine spannende Ausstellung mit zahlreichen Vermittlungsideen gestaltet.

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Schloss Weesenstein
01809 Weesenstein Am Schlossberg 1
im Müglitztal