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Haustiere in Deutschland sind zu dick

Starkes Ãœbergewicht - Auch bei Haustieren ein Problem

Bild von C. Wahl auf Pixabay

Viele Haustierbesitzer lieben es nicht nur, mit Hund, Katze und Co. zu kuscheln. Auch das regelmäßige Verabreichen von Leckerlis und der berühmten Extraportion erfreut sich einer besonderen Beliebtheit. Wie so oft im Leben ist es jedoch auch hier wichtig, das richtige Maß zu wahren. Denn: Zu viel Futter (gerade im Mix mit zu wenig Bewegung) kann für Übergewicht sorgen. Und genau das wird auf lange Sicht gefährlich.

Wer sich des entsprechenden Risikos bewusst ist, hat die Möglichkeit, jeden Tag aufs Neue gegenzusteuern, ohne Hund oder Katze auf strikte Diät zu setzen. Immerhin entsteht Übergewicht nicht über Nacht. Wichtig ist es, aufmerksam zu bleiben, um eine ungesunde Entwicklung von Vornherein bestmöglich stoppen zu können.

Die folgenden Tipps zeigen auf, worauf im Alltag und mit dem Ziel, das jeweilige Normalgewicht zu halten, geachtet werden sollte. Im Zweifel ist selbstverständlich immer der behandelnde Tierarzt der richtige Ansprechpartner. Dieser sollte nicht nur bei der Pflege von Tieren mit Vorerkrankungen oder einem bereits bestehenden Übergewicht, sondern generell bei Ernährungsfragen konsultiert werden.

Tipp Nr. 1: Immer auf die richtige Futtermenge achten

Darüber, wie viel Futter sich im Napf befinden sollte, existieren unterschiedliche Meinungen – vor allem zwischen Tieren und ihren Herrchen bzw. Frauchen.

Eine wichtige Anlaufstelle, die in diesem Zusammenhang auf jeden Fall beachtet werden sollte, ist die Verpackung des jeweiligen Futters. Hier wird meist explizit angegeben, wie viel Futter für welches Alter und für welche Gewichtsklasse empfohlen wird. Auch im Internet gibt es viele Seiten, die sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen. Eine von ihnen ist Katzenkram.net. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch auch immer wichtig, individuelle Faktoren, wie zum Beispiel einen erhöhten Nährstoffbedarf aufgrund einer Schwangerschaft oder ähnliches, nicht außer Acht zu lassen.

Zusatztipp: Sicherlich beschränken sich nur die wenigsten Haustierbesitzer darauf, ausschließlich aus dem Napf zu füttern. Leckerchen gehören in vielen Haushalten ebenfalls zum Alltag. Diese sollten von der empfohlenen Gesamtfuttermenge abgezogen werden.

Tipp Nr. 2: Auf hochwertige Inhaltsstoffe achten

In den letzten Jahren hat sich der Markt rund um Tierfutter immer weiter verändert. Zahlreiche neue Marken und Produkte kamen hinzu. Kein Wunder, dass sich viele Menschen in diesem Zusammenhang fragen, was das Beste für ihr Tier ist.

Auch Diskussionen rund um Fragen, wie „Kann ich meine vegane Ernährung auch auf mein Tier übertragen?“ oder „Ist es natürlich, Hunde ausschließlich zu barfen?“ reißen nicht ab.

In einem sind sich jedoch so gut wie alle einig: Der Ernährungsplan des Haustieres sollte auf hochwertigen Inhaltsstoffen aufbauen. Um herauszufinden, welche Produkte empfehlenswert sind und welche nicht, ist es ratsam, sich ein wenig genauer mit den jeweiligen Verpackungen, aber auch mit neutralen Tests, auseinanderzusetzen. Je transparenter die Angaben, desto besser.

Vor allem bei Hunden und Katzen gilt zudem ein hoher Fleischanteil für viele als erstrebenswert. Er sorgt dafür, dass möglichst viel Energie geliefert wird. Und genau die kann dann schlussendlich genutzt werden, um einem mehr oder weniger ausgeprägten Bewegungsdrang nachzugehen.

Tipp Nr. 3: Bewegen und Fett verbrennen

In diesem Punkt unterscheiden sich Tiere nicht von Menschen: Je mehr sie sich bewegen, desto mehr Fett verbrennen sie auch. Es gibt jedoch – sowohl bei Katzen als auch bei Hunden – Vertreter, denen es offensichtlich nicht besonders wichtig ist, möglichst schnell von A nach B zu gelangen. Hier ist es sinnvoll, als Herrchen oder Frauchen gewisse Anreize zu schaffen.

  1. Viele Katzen lieben es, sich ihre Umgebung von oben anzuschauen. Mehrere Kratzbäume in der Wohnung spornen dazu an, „luftige Höhen“ zu erklimmen. Vor allem reine Hauskatzen neigen zu Übergewicht. Sie sollten auf ausreichend Indoor Spielmöglichkeiten setzen können.

  2. Der Gassi-Gang dient nicht nur dazu, sich zu erleichtern. Mittelgroße Hunde sollten sich über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden an der frischen Luft bewegen. Hier liegt es an den Halterinnen und Haltern, für die entsprechenden Anreize zu sorgen und keine Langeweile aufkommen zu lassen und beispielsweise immer wieder neue Wanderwege auszuprobieren.