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Genießen und Gutes tun – CANALETTO-Becherpfand hilft in Kapstadt

© Dresdner Stadtfest GmbH/Michael Schmidt

Wer in diesem Jahr bei CANALETTO aus einem Pfandbecher trinkt, kann diesen in bereitstehende schwarz-rote Tonnen der Firma ELASKON werfen und so Gutes tun. Das gesammelte Pfandgeld geht an das HOPE Cape Town Projekt der Dresdner HOPE-Gala. 

Normalerweise befinden sich in den schwarz-roten Fässern Spezialschmierstoffe, Korrosionsschutz-, Formen- oder Trennmittel. Zu CANALETTO sollen die 200-Liter-Tonnen jedoch voll mit Mehrwegbechern werden. „Für das Dresdner Stadtfest stellen wir insgesamt 20 Fässer zur Verfügung, die in unmittelbarer Nähe zu den Getränkeständen und Bühnen stehen“, sagt Tobias Schwald, Geschäftsführer der ELASKON Sachsen GmbH & Co. KG. In diese Tonnen können Besucher und Besucherinnen ihre Becher einwerfen und damit ihren Pfand-Euro spenden. 

„Der Erlös kommt dem HOPE-Projekt der Dresdner HOPE-Gala zugute, das sich vor allem um HIV-infizierte Kinder und Mütter in den Townships von Kapstadt kümmert“, sagt Stadtfest-Koordinator Frank Schröder, der selbst seit vielen Jahren die HOPE-Gala unterstützt. „Da lag es natürlich nahe, auch CANALETTO einzubeziehen.“ Damit alles Pfand da ankommt, wo es gebraucht wird, sind die Tonnen mit Vorhängeschlössern gesichert und werden jeden Tag geleert. 

„Bereits kurz nach dem Stadtfest sollen alle Becher ausgezählt sein – wir sind gespannt aufs Ergebnis“, sagt HOPE-Gala-Initiatorin Viola Klein. Die HOPE-Gala ist der größte Einzelspender des HOPE Cape Town Projekts, das vollständig durch private Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen finanziert wird. „In 13 Jahren HOPE in Dresden sind bisher über 1,5 Millionen Euro zusammengekommen“, so Viola Klein. „Unsere Spenden fließen in die Finanzierung der Ärzte, die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsarbeitern sowie in die Arbeit von Sozialarbeitern. So stärken wir die Selbsthilfe vor Ort.“ 

Ehrensache also, dass nun auch CANALETTO mitmacht – und langjährige prominente Unterstützer der HOPE-Gala für die Becherpfand-Aktion trommeln. „Seit zehn Jahren bin ich gern bei der HOPE-Gala als Losverkäufer unterwegs und gebe auch nie Ruhe, bevor nicht alle Lose verkauft sind. Ich weiß, dass jeder Euro im Projekt HOPE Cape Town ankommt, wo er dringend gebraucht wird“, sagt der ehemalige Gewichtheber-Champion und jetzige Sportkommentator Marc Huster. „Mich macht es stolz, dass aus Dresden auch positive Signale in die mediale Welt geschickt werden. Danke an die Initiatorin Viola Klein für diese wichtige Initiative, die in Sachsen ein bedeutender Termin geworden ist. Der HOPE-Gala Abend ist immer wie ein Familientreffen und fester Bestandteil in meinem Kalender.“ Genauso lang wie Marc Huster ist auch Linda Feller als HOPE-Unterstützerin an Bord. „Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es für jeden dem es gutgeht, eine selbstauferlegte Pflicht sein sollte Gutes zu tun“, so die Sängerin. „Bei der TV Aufzeichnung ‚Willkommen bei Carmen Nebel‘ lernte ich Viola Klein und ihr Herzensprojekt HOPE vor über zehn Jahren kennen und schätzen. Da ich weiß, dass die Gelder für HOPE zu 100 Prozent wirklich da ankommen, wo sie gebraucht werden, ist es mir eine besondere Ehre, das HOPE Projekt mit Leib und Seele zu unterstützen.“

Übrigens: Die rot-schwarzen ELASKON-Tonnen kennt man auch in Südafrika. Das Dresdner Unternehmen sorgt am Kap der guten Hoffnung mit seinen Drahtseilschmierstoffen unter anderem schon seit Jahren dafür, dass die Seilbahn auf den Tafelberg geschmeidig hoch- und runterfährt.

Bild: Michael Kronschnabl, Vertriebsleiter Export bei ELASKON; Marc Huster, Ex-Gewichtheber-Champion und Sportmoderator; Linda Feller, Sängerin; Viola Klein, HOPE-Gala Initiatorin; Klaus-Dieter Lindeck, Geschäftsführer der Dresdner Stadtfest GmbH
©Dresdner Stadtfest GmbH/Michael Schmidt


Quelle: CANALETTO – Das Dresdner Stadtfest