Ratgeber

sachsen-net.com

Die Sorge vor dem Blackout: Powerbanks und Kerzen werden immer beliebter

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

In Zeiten von Energiekrisen, Naturkatastrophen oder technischen Störungen kann es schnell zu einem Blackout kommen. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet schließt einen Blackout für Deutschland nicht mehr aus. Nach Angaben von Jochen Jung, einem Manager von Tennet, wurden zusätzliche Schritte unternommen, um einen weiträumigen Stromausfall zu verhindern.

Diese Maßnahmen umfassen die Rückkehr der Kohlekraftwerke und die Aufrechterhaltung der Versorgung durch Gaskraftwerke bei einer Mangel-Situation. Um sich auf einen solchen Fall vorzubereiten, wird vermehrt nach Notstromversorgungen wie Powerbanks und Kerzen gesucht, deren Nachfrage im Vergleich zum vergangenen Jahr um bis zu 2000 Prozent gestiegen ist. Diese Produkte ermöglichen es, bei einem Stromausfall notwendige Geräte wie Smartphones oder Laptops weiterhin zu betreiben.

Hohe Nachfrage Stromgeneratoren

Ein möglicher Blackout in Deutschland ist eine ernste Bedrohung, die sowohl Unannehmlichkeiten als auch erhebliche Schäden verursachen kann. Um sich vor solchen Situationen zu schützen, steigt die Nachfrage nach Generatoren, Powerbanks und Batterien deutlich an. Generatoren ermöglichen es, bei einem Stromausfall elektrische Geräte weiterhin zu betreiben, indem sie Strom über alternative Treibstoffquellen wie Gas, Benzin oder Diesel erzeugen. Stromgeneratoren, die mit Gas, Benzin oder Diesel betrieben werden, sind dabei besonders beliebt. Laut idealo.de hat die Nachfrage in dieser Kategorie im Vergleich zum vergangenen Jahr um 600 Prozent zugenommen.

Dieser Nachfrage-Boom zeigt, dass immer mehr Menschen die Notwendigkeit erkennen, sich auf mögliche Blackouts vorzubereiten und ihre Abhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung zu reduzieren.

Mobile Ladestationen sind besonders beliebt

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Blackout nicht nur durch Naturkatastrophen oder technische Fehler verursacht werden kann, sondern auch durch menschliches Versagen oder Angriffe auf die Stromversorgung. Laut Idealo ist die Nachfrage nach mobilen Ladestationen derzeit sehr hoch. Es konnte eine Zunahme der Nachfrage um 113 Prozent beobachtet werden. Das bedeutet, dass sich das Interesse an den Powerbanks im Vergleich zu den Monaten Oktober und November 2021 mehr als verdoppelt hat. Mobile Ladestationen und Batterien können zum Beispiel verwendet werden, um mobile Geräte wie Smartphones oder Laptops aufzuladen.

Nachfrage-Boom bei Kerzen und alternativen Wärmequellen

Neben elektrischen Geräten scheinen viele Verbraucher:innen auch darauf bedacht zu sein, im Ernstfall ausreichend Lichtquellen zur Verfügung zu haben. Kerzen, deren Nachfrage in der Vorweihnachtszeit ohnehin immer besonders hoch ist, erleben in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg. Vor allem Teelichter sind in den letzten Monaten ungewöhnlich gefragt. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Kategorie ein 281 Prozent höheres Interesse bei Konsumenten.

Es gab in diesem Jahr auch einen starken Anstieg der Nachfrage nach alternativen Heiz- und Wärmequellen. Laut unserer Analyse im Sommer waren Brennstoffe besonders gefragt und die Nachfrage stieg um 2000 Prozent im Vergleich zu den Sommermonaten des Vorjahres. Auch Elektroheizungen und Kamine & Öfen verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Nachfrage von 348 Prozent und 281 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Keine Panik verbreiten

Ein möglicher Blackout kann Angst und Unsicherheit auslösen, insbesondere wenn es um das Angebot von alternativen Strom- und Wärmequellen geht. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es keinen Grund gibt, in Panik zu geraten. Obwohl die Nachfrage nach Generatoren, Powerbanks und Brennstoffen im letzten Jahr deutlich gestiegen ist, sind sie immer noch in großen Mengen vorhanden.


Nachfrage Generatorensdf
Nachfrage Batterielaternensdf
Nachfrage Powerbankssdf
Nachfrage Teelichtersdf
Bild von Alexandra_Koch auf Pixabaysdf