Die Semperoper

Die Semperoper wurde im 19. Jh. nach Entwürfen Gottfried Sempers errichtet und im Februar 1985 nach orginalgetreuer Rekonstruktion mit der Aufführung des Freischütz wiedereröffnet.


Informationen über Spielplan und Kartenangebot:

telefonisch:  0351 / 4911 705
E-Mail: bestellung@semperoper.de
schriftlich: Besucherdienst der Sächsischen Staatsoper Dresden
Theaterplatz 2
01067 Dresden

Informationen zu Führungen:
Tel. 0351/ 3207360 oder E-Mail info@semperoper-erleben.de

Homepage: www.semperoper.de


Führungen in der Semperoper

Semperoper erleben bietet Ihnen ein individuell gestaltetes und breit gefächertes Führungsangebot. Besucher können beim Rundgang durch die Hauptspielstätte der Sächsischen Staatsoper in die lebendige Welt der Architektur und Musik eintauchen. So gibt es Originalvorlagen von Verzierungen und rekonstruierten Gebäudeteilen zu erkunden, im Zuschauerraum werden die Geheimnisse der außerordendlichen Akustik der Semperoper enthüllt und auch die Musikgeschichte mit ihren Skandalen und Anekdoten kommt nicht zu kurz. Tickets gibt es auch im Netz unter www.semperoper-erleben.de.


Erstes Opernhaus von Gottfried Semper

Gottfried Semper wurde 1834 als Professor für Architektur und Vorstand der Bauschule der Dresdner Akademie berufen. Von seinem Forumplan (Erweiterung des Zwingerhofes zur Elbe hin, mit Errichtung von Theater, Orangerie, Museum), wird nur das Theater ausgeführt. Bau des ersten Königlichen Hoftheaters von 1838-1841. Einweihung am 13. April 1841 mit Webers "Jubelouvertüre" und Goethes "Torquato Tasso". Das Theater ist für Schauspiel und Oper gedacht und bietet 1.750 Zuschauern Platz. Uraufführung von Wagners "Der fliegende Holländer" (1843) und "Tannhäuser" (1845). Durch eine Leichtfertigkeit brennt am 21.September 1869 Sempers Opernhaus ab.

Zweites Opernhaus von Gottfried Semper

Ab 2. Dezember 1869 war zunächst ein Interimsbau spielbereit. 1870 erhielt Semper den Auftrag für einen Theaterneubau, dessen Grundsteinlegung am 26. April 1871 stattfand. Die Bauleitung überträgt der Architekt seinem Sohn Manfred Semper, weilt aber des öfteren in Dresden. Am 2. Februar 1878 erklingt zur Weihe des zweiten Dresdner Theaters von Semper wieder die "Jubelouvertüre" von Weber, mit der Aufführung von Goethes "Iphigenie auf Tauris" wird es festlich übergeben. Bis 1895 bleibt das Theater Spielstätte für Oper und Schauspiel, danach nur noch für Oper und Konzert. Es folgen glanzvolle musikalische Jahrzehnte, die Dresdner Oper erlangt Weltruhm. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen - besonders von Wagner, Verdi und Strauss - finden hier statt. Am 31. August 1944 letzte Opernvorstellung mit Webers "Freischütz", danach noch einige Konzerte. Am 13. Februar 1945 sinkt der herrliche Bau Sempers in Schutt und Asche.

Drittes Opernhaus Gottfried Sempers

Erste Sicherungsmaßnahmen für das Gebäude werden bereits ab 1946 durchgeführt. Die Gundsteinlegung für den Wiederaufbau erfolgte am 24.Juni 1977.

Unter Chefarchitekt Wolfgang Hänsch erfolgt die Außengestaltung in der historischen Architektur. Neu hinzu kommen Funktionsbauten, Veränderungen im Zuschauerraum (der ehemalige 5. Rang dient als Beleuchtergalerie) und Modernisierung der Bühne. Die neue alte Semperoper bietet 1.323 Zuschauern Platz. Die künstlerische Gestaltung des Zuschauerraumes, der Foyer und Vestibüle entsprechen dem Semperschen Original. Am 20. Januar 1985 fand die erste Voraufführung für die Erbauer mit Mopzarts "Cosi fan tutte" statt. Die festliche Wiedereröffnung erfolgt am 40. Jahrestag der Zerstörung Dresdens, dem 13. Februar 1985, mit dem "Freischütz".


Stadtplan
Die Semperoper, Theaterplatz, Dresden

Ausgewählte Dresdner Webseiten


» kommentieren